Fachklinisches Migräne-Diagnosezentrum
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Depressionen

Depressionen sind häufig auftretende psychische Störungen, die "in den letzten Jahrzehnten offensichtlich häufiger werden und immer jüngere Altersgruppen" betreffen (Hautzinger, 1998). Untersuchungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens an einer Depression zu erkranken für Frauen 26% und für Männer 12% beträgt. Bei der Entstehung einer Depression können verschiedene Faktoren wie beispielsweise das Fehlen einer persönlichen, vertrauensvollen Beziehung, stressreiche Belastungen z.B am Arbeitsplatz oder in der Beziehung eine Rolle spielen. Auch bei Depressionen gibt es verschiedene Erkrankungsformen.. Um eine Depression richtig zu behandeln, ist hier eine ausführliche Diagnostik notwendig.
Woran erkenne ich, ob eine Depression vorliegt?
Symptome wie Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Energielosigkeit, Verlust an Freude, emotionale Leere oder vermindertes Selbstwertgefühl können ein Hinweis auf das Vorliegen einer Depression sein. Depressive Personen machen sich Selbstvorwürfe, neigen zum Weinen, ziehen sich sozial zurück. Es können Schlafstörungen, Gewichtsverlust und verminderte Konzentrationsfähigkeit auftreten.
Die betroffene Person ist hoffnungslos, verzweifelt und sieht oft keinen Sinn mehr im Leben, denkt manchmal sogar an Selbstmord. Ganz individuell muss aber entschieden werden, ob es sich bei einer Person, die einige der genannten Symptome bei sich feststellt, um eine länger anhaltende Depression oder lediglich um einen vorübergehenden Verstimmungszustand handelt. Beides ist jedoch behandlungsbedürftig.